Der Ort

Informationen zum Ort selbst finden Sie unter den nebenstehenden Links.

Zur Einstimmung, ein Gedicht unseres ehemaligen Bürgermeisters Max Sohni.   

Mein Dorf

Wo bist du geblieben, mein schönes Dorf
als man noch heizte die Öfen mit Torf,
wo man stehts emsig, doch mit Bedacht
das Tagwerk in Ruhe hatte vollbracht.
Wo Kühe und Pferde standen vor´m Haus
mit denen man fuhr auf den Acker hinaus.
Dort zogen sie dann mit einer Schar
den Pflug durch die Furche, was mühsam oft war.
Derweil auf dem Hof der Hund hielt die Wacht,
damit kein Fuchs sich über die Hühnerschar macht´.
Die gackerten fröhlich und munter d´rauflos
und auch auf dem Mist der Hahn fühlte sich groß.
Der fing am frühen Morgen schon an
die Arbeit zu preisen, so war nun der Hahn.
Im Stall bei den Kühen, da werkte der Knecht
er hackte die Grütze als Futter zurecht
und machte die Spreu für´s Lager bereit
inzwischen war die Magd zum Melken soweit.
Sie führte die Striche mit sicherer Hand,
die Milch füllt´ die Eimer bis an den Rand.
Die Base im Haus, die hat ihre Not,
sie backte im eigenen Ofen das Brot.
Sie schickte um Neun den Burschen hinaus
zu bringen dem Bauer den Frühstücksschmaus.
Dann dreht sie eifrig die Zentrifug`,
damit sie zum Essen hat Molke genug;
dazu gab es Brätcher aus der Pann,
das mußte stets reichen für alle Mann.
So ging die Arbeit bis spät in die Nacht,
erst wenn es dunkel war, war´s Tagwerk vollbracht.